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CUTTING |
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Die Rinderdisziplin Cutting ist ein klassischer Zuschauermagnet. Der Reiter muss ein Rind aus einer Herde heraus-"schneiden" (to cut) und es daran hindern, zurückzukehren. Der Reiter hat zweieinhalb Minuten Zeit um die Fähigkeiten seines Pferdes am Rind zu zeigen, so lange muss er das Rind in der Mitte der Arena halten. Der Reiter darf keine Hilfen mehr geben, wenn das Rind von der Herde abgesondert ist. Das Pferd muß selbstständig wissen, wie es zu arbeiten und sich zu bewegen hat (Cow Sense). Fast katzenartig gehen die Pferde mit den Bewegungen des Rindes mit, um zu verhindern, dass es zur Herde zurückläuft.
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HALTER |
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In dieser Disziplin wird das Pferd an der Hand vorgestellt (am Showhalfter = Halter). Bewertet werden Exterieur (Körperbau) und die Bewegung, natürlich mit besonderem Augenmerk auf rassetypische Merkmale des American Quarter Horses. Beurteilt werden die Gänge in Schritt (Walk) und Trab (Jog). Die Halter-Klassen werden nach dem Geschlecht des Pferdes sowie nach dem Alter unterteilt, d.h. es gibt getrennte Klassen für Hengst, Wallache und Stuten bzw. Absetzfohlen, Jährlinge, Zweijährige usw.. Halter-Klassen werden von den Reitklassen (= Performance-Klassen) unterschieden. Interessant sind die Halterklassen besonders für Züchter - oder solche, die es werden wollen.
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HUNTER UNDER SADDLE und HUNTER HACK |
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Zwei Disziplinen, die die Zuschauer immer wieder in Erstaunen versetzen. Die American Quarter Horses werden mit englischem Sattel und Zäumung vorgestellt, die Reiter müssen in entsprechender Kleidung erscheinen. Hunter Under Saddle verlangt ähnlich wie der Western Pleasure die drei Grundgangarten Walk, Trot und Canter, allerdings in erhöhtem Tempo. Der Reiter soll ein leicht zu reitendes Pferd mit ausgreifenden Gängen vorführen. In der Klasse Hunter Hack sind auserdem zwei Sprünge zu absolvieren.
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PLEASURE DRIVING |
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Eine Disziplin, die man noch nicht so häufig in Deutschland sieht, die aber immer mehr Anhänger findet. Zum Pleasure Driving wird das American Quarter Horse vor einen kleinen Wagen (Pleasure Cart) gespannt und in verschiedenen Gagngarten (Walk, Park Gait und Road Gait) präsentiert.
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POLE BENDING und BARREL RACE |
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Hier kommt es auf Geschwindigkeit an. Im Barrel Race müssen Reiter nach einem fliegenden Start drei Tonnen und im Pole Bending im Slalom möglichst eng zahlreiche Stangen umreiten.
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REINING |
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Der Name der Disziplin stammt von Reins (= Zügel). Im Galopp gerittene "Westerdressur", die sich aus verschiedenen Manövern zusammensetzt. Zu den in unterschiedlicher Geschwindigkeit geforderten Manövern zählen Spins, Sliding Stops, Zirkel, fliegende Galoppwechsel, Roll Backs und Rückwärtsrichten. Eine vorgeschriebene Aufgabe (Pattern) ist auswendig zu reiten. Bewertet werden die Ausführung der Aufgabe und die Durchlässigkeit des Pferdes. Das Regelbuch der AQHA beschreibt elf verschiedene Pattern. Reining ist mittlerweile als einzige Westernreit-Disziplin offiziell von der FEI, der internationalen Dachorganisation des Pferdesports, anerkannt und Bestandteil der Weltreiterspiele.
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SHOWMANSHIP AT HALTER |
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Eine Klasse für Jugendliche und Amateure, beid er das Pferd am Showhalfter vorgeführt wird, allerdings wird hier vor allem der Vorsteller bewertet und nicht das Pferd. Mit einer kleinen Führaufgabe soll er zeigen, dass er sein Pferd korrekt präsentieren kann. Entscheidend ist das Gesamtbild, denn der Richter achtet auf vorschriftsmäßige Kleidung, ein besonders gepflegtes gut trainiertes Pferd, das sich optimal aufstellt und präsentiert. Der Richter gibt eine Pattern (Aufgabe) vor, in der das Pferd genau willig geführt werden muss.
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TRAIL |
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Beim Trail stellt das Pferd seine Geschicklichkeit unter Beweis. Ein Trail-Parcours simuliert verschiedene Situationen, die einem Reiter im Gelände (auf einem Trail = Wanderritt) begegnen können. Hierbei ist es wichtig, dass sich das Pferd selbstständig und geschmeidig durch die Hindernisse bewegt. Die Pferde überqueren beispielsweise eine Holzbrücke, gehen durch ein Tor und müssen durch verschieden angeordnete Stangen manövriert werden, beispielsweise rückwärts durch ein "L". Dabei werden hohe Anforderungen an die durchlässigkeit und Wendigkeit der Pferde gestellt.
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| WESTERN HORSEMANSHIP |
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Diese Klasse richtet sich ausschließlich an Jugendliche und Amateure. Es handelt sich um eine Prüfung, in der vor allem die Leistung des Reiters beurteilt wird, seine Haltung, der Sitz, die Hilfengebung. Er sollte die Fähigkeit haben,d as Pferd sicher und ruhig zu führen. Geritten wird die Prüfung in zwei Teilen. Zunächst muss der Reiter mit seinem Pferd eine Einzelaufgabe in den drei Grundgangarten erfüllen, während die übrigen Reiter an der kurzen Seite warten. Dabei wird punktgenaues Reiten verlangt. Dann zeigen sich die Pferde und Reiter gemeinsam in einer Prüfung, die der Western Pleasure ähnelt. Auch wenn beim Western Horsemanship der Reiter in der Bewertung absolut im Vordergrund steht, bleibt natürlich der Gesamteindruck nicht unberücksichtigt.
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WESTERN PLEASURE |
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Bei dieser Gruppenprüfung sind alle Reiter gleichzeitig in der Arena, um von den Richtern bewertet zu werden. Gezeigt werden die typischen Gangarten Walk (= Schritt), Jog (= Trab) und Lope (= Galopp). Das Pferd muss auf feinste Hilfen willig und sofort reagieren. Alles soll mühelos und als Vergnügen (= Pleasure) erscheinen, was von allen Beteiligten höchste Konzentration erfordert. Die Pferde werden nach ihrer Gangqualität beurteilt und sollten am angemssen losen Zügel ruhig und ausgeglichen auf dem rail (Hufschlag) laufen. Der Richter gibt an, was die Reiter tun müssen. Jede Pleasure unterscheidet sich daher, abhängig von den Vorgaben des Richters.Grundsätzlich gilt: Es ist leicht, in einer Pleasure Prüfung mitzureiten, aber unheimlich schwer, sie zu gewinnen.
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WORKING COWHORSE |
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Diese sehr rasante und anspruchsvolle Prüfung kombiniert Reining-Talent mit Cowsense. Die Rinderdisziplin wird in zwei Teilen geritten. Im ersten Teil zeigen Pferd und Reiter ihr Können in einer kleinen Reining, also "Trockenarbeit", im Fachjargon "Dry Work". Im zweiten Teil ist Fence Work bzw. Cow Work verlangt. Hier müssen Reiter und Pferd ein Rind zunächst mit Cutting-Manövern an der kurzen Seite der Arena halten (boxing). Anschließend wird es in die Bahn entlassen und muss kontrolliert an der langen Seite mindestens einmal in jede Richtung wenden. Den Abschluss bildet das Zirkeln mit dem Rind auf jeder Hand in der Bahnmitte (mit fliegendem Galoppwechsel des Pferdes).
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Textquellen:


11, route de Luxembourg
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